Im April habe ich das erste Mal über Rando, eine App vom Entwicklerstudio ustwo geschrieben. Schon damals war klar, dass die Besonderheit der App ihr unsozialer Charakter ist. Jetzt hat ustwo zum ersten Mal Werbung in einem Stadtteil Londons gemacht und rückt dabei wieder in den Vordergrund, dass man bei Rando ohne Freunde auskommen muss. (Via TechCrunch)

18. Juni 2013

Designed by Apple

11. Juni 2013

Should We Trust Economists?

Noah Smith for The Atlantic:

So in order to avoid believing too much in the confident-sounding pontifications of one economist, you should listen to economists on the other side of the issue.

The most important lesson.

5. Juni 2013 - Permalink

Byword 2.0

Da rezensiert man eine App und am selben Tag erscheint ein Update auf Version 2.0. Einerseits ist das ja sehr passend, andererseits aber eben auch sehr unpassend, weil ich in meinem Artikel heute Morgen noch nichts vom Update wusste und demnach die alte Version beschrieben habe. Wie auch immer, Byword 2.0 wurde so eben veröffentlicht, sowohl für den Mac, als auch für iOS, und enthält einige neue Funktionen.

Insbesondere kann man nun auch direkt aus Byword heraus Texte auf unter anderem Tumblr und Wordpress veröffentlichen. Diese Funktion benötigt jedoch ein In-App-Purchase für einmalig 4,49€. Ob Byword aber alle Funktionen anbietet, die man theoretisch auf Tumblr benutzen kann, weiß ich leider nicht. Es gibt nirgends einen Screenshot, der mir das beantworten kann. Aber seht selbst oder lest Federico Viticcis Review auf MacStories, er war eingeweiht.

4. Juni 2013 - Permalink

Kein MacBook, kein Problem

Da sich mein MacBook zurzeit in Reparatur befindet, kann ich nicht auf meine normale Art und Weise schreiben. Wer aber wäre ich, würde ich mich von einer solchen Banalität aufhalten lassen? Auf dem Schreibtisch liegt glücklicherweise mein iPad, das sonst die meiste Zeit des Tages schlummert und sich mit seiner Nebenrolle abgefunden hat. Jetzt aber, da der Protagonist meiner Büroausstattung für ein paar Tage außer Haus ist, bekommt es all die Aufmerksamkeit, die es verdient. Zumindest hoffe ich, dass das iPad sie verdient.

Säße ich an meinem Mac, so schriebe ich diesen Text vermutlich in Byword, einem Markdown Texteditor. Nun sitze ich zwar nicht an meinem Mac, aber in Byword kann ich dennoch schreiben. Passend zur Version für den Mac, gibt es Byword nämlich außerdem als App für iOS. Besonders nützlich sind die verschiedenen Versionen der App natürlich, wenn man sie mit Hilfe von Dropbox oder iCloud synchronisiert und dadurch ohne Probleme von allen Geräten aus auf die eigenen Texte zugreifen kann. Auf die Texte, die sich bereits in der Cloud befinden, kann ich so problemlos auch jetzt zugreifen, obwohl ich mein MacBook nicht zur Hand habe. Andererseits bringt mir das ganze nicht viel, wenn ich einen neuen Text anlege.

Was Byword für den Mac perfektioniert hat, ist das einfache Design, das möglichst viel Ablenkung vom eigentlichen Schreiben fernhält, aber gleichzeitig die Nutzung und Möglichkeiten kaum einschränkt. Gleiches gilt für Byword fürs iPad. Dem Text - und dem Verfassen des Textes - wird die zentrale Rolle eingeräumt, während man aber über die Tastaturerweiterung verschiedene Möglichkeiten besitzt schnell und je nach Vorliebe in den Schreibfluss einzugreifen. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass Byword, wie so viele andere Apps für iOS auch, auf Markdown ausgelegt ist. Markdown ist ein Textformat, das John Gruber erfunden hat. Es bietet die Möglichkeit Fließtext schnell durch Sonderzeichen zu formatieren. Gleichzeitig bleibt durch die simple Formatierung aber der Schreib- und Lesefluss erhalten. Letztendlich lässt sich dieses Textformat dann leicht in HTML umwandeln, wodurch die Formatierungen übernommen werden, wenn man den Text auf einer Website veröffentlicht. So wird zum Beispiel ein Wort, das man mit Sternchen umgibt *Wort*, kursiv Wort. Dadurch muss der Autor das Wort nicht zunächst markieren und auf einen Button klicken, wie es bei üblicher Textbearbeitung wie Word der Fall ist.

Wie die Formatierungen im fertigen Text bzw. später im Browser aussehen, kann man sich auch in Byword zeigen lassen. Die App bietet eine Vorschau, so dass man am Ende überprüfen kann, ob alle Formatierungen richtig sind. Auch bietet Byword schon die Möglichkeit den Text in andere Formate zu exportieren. Man kann ihn gleich in eine PDF- oder HTML-Datei umwandeln lassen, ihn als Email versenden oder auch einfach ausdrucken. Um ehrlich zu sein: Ich habe keine dieser Möglichkeiten je verwendet. Auch nicht bei der Mac Version. Ich weiß nicht einmal, wie ich auf dem Mac darauf zugreifen könnte. Die meisten Blogging-Plattformen erkennen heutzutage ohnehin das Markdown Format, so dass es für mich überflüssig ist den Text zunächst in HTML umzuwandeln. Ausdrucken muss ich ihn erst recht nicht.

Was mich jedoch gelockt hat, waren die Einstellungen. Es ist ein herrlicher Zeitvertreib an den Stellschrauben zu drehen. Zum Glück bietet Byword jedoch kaum welche. Man kann seinen Dropbox-Account einrichten, zwischen dem hellen und dunklen Theme wechseln, sowie aus vier Schriftarten die liebste auswählen. Auch hier gilt wieder, was auch schon für Byword für den Mac gilt. Byword zwingt mich dazu, mich auf meinen Text zu konzentrieren anstatt herauszufinden, was die beste Hintergrundfarbe sein könnte.

Letzteres ist auch der Grund, aus dem das Schreiben in Apps wie Byword solch ein Vergnügen ist. Byword funktioniert. Der Sync ist tadellos, die App sieht wunderbar aus, und ich habe alle Funktionen, die ich benötige, zur Hand. Mich hindert nichts daran mit meinem iPad Texte zu schreiben, wie ich es mit meinem Mac gewöhnt bin. Dank meiner Bluetooth-Tastatur ist auch meine Schreibgeschwindigkeit nicht verringert. Außerdem unterstützt die Tatsache, dass das iPad nur ein offenes Fenster zur gleichen Zeit zulässt, die Konzentration auf den Schreibvorgang. Da das Wechseln von einer App zu einer anderen doch recht mühselig ist, wenn man vor einer Tastatur sitzt, verharre ich in Byword anstatt zu Safari zu wechseln.

In gewisser Weise ist das iPad dem Mac somit überlegen, und Byword für iOS kann ebenfalls ohne Probleme mit seinem großen Bruder mithalten.

Byword ist erhältlich im App Store. Edit: Nun als Version 2.0, die ich mir noch nicht angeschaut habe.

4. Juni 2013 - Permalink

At least programmers make enough money with their apps to spend some of it on great trailers. Did you see the plant punching? I’m excited.

(Quelle: stevekovach)

3. Juni 2013

ADDVERD

Continuous reasoning edited by Tim Radtke

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